Natürlich stand auch ein Besuch der Grossen Mauer auf unserem Programm für Peking. Da wir uns aber nicht mit Heerscharen von andern Touristen auf einer überfüllten Mauer herumschlagen wollten haben wir den Geheimtipp von Julians Kommilitonen (der war für ein Jahr in Peking) befolgt und haben uns auf den Weg nach Huanghua gemacht. Da wir keine Lust hatten die 160€ für die hoteleigenen Limousine zu bezahlen ging es mit dem Bus los. Die Ticketverkäuferin hat sich auch dreimal erkundigt ob wir wirklich mit dem Bus fahren wollen, anscheinend sind da die Touristen eher die Ausnahem. Nach einer Stunde sind wir dann an der Endstation angekommen und mussten uns ein Gefährt für die letzten 40km suchen. Da der Taxifahrer sich nicht auf dei 6€ (wie im Reiseführer beschrieben) hat einlassen wollen und immer noch 15 gefordert hat sind wir kurzerhand in den nächsten Bus eingestiegen, der hat weniger als ein Euro gekostet. Für die 40 km haben wir dann nochmal ca eine Stunde gebraucht da es eine kleine Strasse war und wir ab und zu nen Eselkarren überholen mussten. Wir wurden dann in irgendeinem Dorf rausgeworfen und mit Handzeichen uns die Richtung gezeigt in die wir gehen sollten. Da sind wir dann gestanden mitten im Nirgendwo und von der Mauer war keine Spur zu sehen. Doch nach einem kurzen Fussmarsch entdeckten wir ein Pekinger Taxi und waren uns dann sicher, dass es so falsch nicht sein konnte. Und nach der nächsten Kurve haben wir sie dann gesehen....
Am Montag war dann erstmal ein bisschen Erholung angsagt und wir haben traurigen Auges das letzte Mal für lange Zeit in einem grossen Bett geschlafen und unser letztes Frühstück genossen. Unser letzter Sightseeingpunkt war dann der Tempel of Heaven und der Park indem der steht. Abends ging dann unser Flieger zurück nach Hongkong wo wir dann um drei in der Früh auch todmüde ins kleine harte Bett gefallen sind.
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